1. Herren scheiden mit einem 71:54 (29:27) gegen TV Jahn Königshardt aus dem WBV Pokal aus

Der TV Jahn Königshardt kommt aufgrund einer starken 2. Halbzeit verdient weiter, während sich die 1. Herren in Einzelaktionen verstrickt.


 

 

Dabei konnte der TSV die erste Halbzeit noch ausgeglichen gestalten. Beim defensiven Rebound war das Fehlen von Alexander Thömmes und Berkay Aykac allerdings schon in den ersten Spielminuten deutlich sichtbar. Immer wieder griffen sich die Hausherren 2. und 3. Gelegenheiten und netzten letztlich den Gästen ein. Dafür konnte man sich offensiv durch gutes Penetration ein ums andere mal freie Würfe erspielen und ging letztlich mit einem 29:27 in die Halbzeitpause.

 

In der 2. Halbzeit fanden die Hausherren deutlich besser ins Spiel. "Zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass wir konditionell einfach noch nicht auf der Höhe sind.", so der Coach.

 

Immer deutlicher konnte der TSV im 1:1 seine Gegner nicht mehr halten, was in Reihen der Gastgeber zu freien Würfen führte.

 

Mit einem 46:34 in der 28. Spielminute und schwindenden Kräften zeichnete sich defensiv nur noch bedingt Gegenwehr ab. Selbst mit der Umstellung auf eine 3:2 Zonenverteidigung bekam man die Gastgeber nicht besser in Griff.

 

Das größere Problem wurde allerdings offensiv sichtbar. Immer wieder versuchten sich die Spieler des TSV durch Einzelaktionen in Schlagdistanz zu bringen und zu oft wurde dies durch eine gute Helpside der Heimmannschaft unterbunden.

 

"Wir haben in der 2. Halbzeit über große Strecken zu engstirnig gespielt und die Heimmannschaft defensiv wenig unter Druck gesetzt. Das war nicht ausreichend um den Hausherren heute gefährlich werden zu können.", so Predrag Radanovic.

 

Der TV Jahn Königshardt zieht somit verdient mit eine Runde weiter.